Chronologie

 

1022

Nachdem das Land der Armenier von dem Kaiser Basileios dem II. an das Byzantinisches Reich übergeben wurde, wurden 40.000 Armenier zur Deportation gezwungen.

1046

Armenische Herrscher wurden von dem Byzantinischen Kaiser Konstantin den IX. ermordet.

1054

Der Sultan Tugrul Bey gab den Armenier die Unabhängigkeit.

1098

Die Zusammenarbeit der Armenier mit den Kreuzzügen.

1461

Sultan Mehmed der Eroberer ruft Hovakim (Ovakim), den armenischen Patriarchen von Bursa, nach Istanbul, übergibt ihm den Titel des Patriarchen von Istanbul und erkennt viele Rechte der Armenier an.

1790

Die erste offizielle armenische Schule wird von Amira Miricanyan und Schnork Migirdiç in der "Fiçici"- Strasse im Distrikt Kumkapi in Istanbul gegründet.

1823

Ein Armenier namens Artin Bezciyan gründet die Bezciyan- Schule in Kumkapi

1824

Der Patriarch Karabet nimmt die Schule in Kumkapi, wo armenisch Grammatik unterrichtet wird, unter den Schutz des Patriarchats.

1853

Der armenische Bildungsausschuss wurde am 22. Oktober gegründet.

1876

Der erste armenische Abgeordnete im Parlament.

1877

Das nationale armenische Parlament beschliesst (7. Dezember) die Einschreibung des armenischen Volkes in den Militäregisträtur und die Beteiligung am Krieg.

1878

Nerses, der armenische Patriarch von Istanbul, teilt dem englischen Aussenminister (am 13. April) in einem Schreiben mit, das die Armenier nicht mehr mit den Türken zusammenleben, können.

Das Abkommen von Berlin (am 13. Juli) unterschrieben. Der Zusammenhang mit den Armeniern stehende Artikel 61 wird erscheint im Abkommen.

Lord Salisbury, der englische Aussenminister, teilt (3. August) über den Botschafter Layard in Istanbul mit, dass die osmanische Regierung die Reformen im Osten beginnen muss.

1890

Der Aufstand von Erzurum (20. Juni)

Demonstration In Kumkapi (Juli).

Der erste Aufstand von Sason.

1892 - 1893

Aufstände in Merzifon, Kayseri und Yozgat.

1895

Der Vorfall an der "Grossen Pforte" (30. September)

Der Aufstandsversuch der Armenier in Maras,

1896

Aktionen der Armenier am 30. Oktober in Istanbul.

Der erste Van Aufstand.

Vorfall in der Bank am 26. August.

1902

Der armenische Sprachwissenschaftler H.Acaryan schreibt ein Buch mir dem Titel " Der Einfluss der türkischen Sprache auf die armenische Sprache und die türkischen Lehnwörter im Armenischen.

1904

Der zweite Aufstand von Sason

1905

Attentatsversuch auf den osmanischen Sultan Abdülhamid II. am 21 Juli in der Yildiz- Moschee.

1908

Beginn der Herausgabe der armenischen Zeitung "Jamanak".

Eröffnung des zweiten Parlaments mit einigen armenischen Komitee- Mitgliedern als Abgeordnete.

1909

Armenischer Aufstand am 14. April in Adana.

1915

Der zweite Van Aufstand am 15. April

Armenischer Massenmord in Van am 3. Mai.

Schliessung der armenischen Komitees am 24. April, die gegen den osmanischen Staat gearbeitet haben. 2345 Mitglieder werden verhaftet.

Erlass des Gesetzes der Umsiedlung am 27. Juni.

1918

Morde des armenischen Komitee- Mitglieds Arschak in Bayburt am 1. Februar.

Die Ermordung von 750 Moslems durch armenische Komitee- Mitglieder im Dorf Subathan östlich von Van am 25. April.

Ermordung von 60 Moslems ( darunter Kinder ) in Kars am 1. Mai durch armenische Komitee- Mitglieder.

1919

Am 20. November unterschrieben die Beamten Bogos Nubar und Serif Pasa das Unabhängigkeitsdokument der Armenier und Kurden.

1920

Der Friedensvertrag von Gümrü am 2. Dezember.

Folterung der 450 islamischen Bewohner des Dorfes Arapdar in der Provinz Antep durch einen armenischen Reitertrupp am 12. Januar.

1921

Der Friedensvertrag von Kars,(13.Oktober)

Der Friedensvertrag von Moskau, (16. März)

Talat Pascha wird in Berlin von den Armeniern ermordet. Ermordung von Sait Halim Pascha am 22. Juli in Rom.

Der Armenier Misak Torlakyan ermordet den aserbeidschanischen Innenminister Cevanschir Han vor dem Pera Palast Hotel in Istanbul am 18. März.

1922

Ermordung von Cemal Pascha am 22. Juli in Tiflis.

1923

Der Friedensvertrag von Lausanne (24. Juli)

Der Armenier Münib Boya kommt als Abgeordneter von Van in das türkische Parlament.

1934

Franz Werfels Roman "Vierzig Tage auf dem Moses- Berg" erscheint in englischer Übersetzung in den USA.

1935

Eine Gruppe Armenier, die sich in der armenischen Kirche versammeln, verbrennen am 15. Dezember öffentlich Franz Wefels Buch " Vierzig Tage auf dem Moses- Berg ", weil es " voll ist mit Verleumdungen das türkische Volk.

1936

Nach dem das Buch von Franz Werfel " Vierzig Tage auf dem Moses- Berg" auch in Frankreich veröffentlich wurde, gab die türkische Medien ein Gegenreaktion ab.

1937

Cevat Rifat Atilhan veröffentlichte sein Buch " Moses- Berg" als Gegenreaktion zu dem Roman von Franz Wefel.

Die Verfilmung des Romans " Vierzig Tage auf dem Moses- Berg " wurde gehindert.

1943

Der Armenier Türker Keresteci kommt als Abgeordneter von Afyonkarahisar in das türkische Parlament.

1957

Migirdiç Sellefyan von der "Demokratischen Partei" wird bei den Wahlen am 27. Oktober als Abgeordneter von Istanbul ins Parlament gewählt.

1964

Der zypriotische Außenminister Kipriyanus versucht beim Sicherheitsrat der Vereinten Nationen in Zusammenhang mit dem "armenischen Problem" einen Beschluss gegen die Türkei zu erreichen.

1965

Demonstration von Armeniern am 24. April gegen die Türkei in Sao Paulo.

1969

Demonstration von Armeniern am 24. April vor der türkischen Botschaft in London.

1973

Ermordung des türkischen Grosskonsuls und seines Stellvertreters Mehmet Baydar am 27. Januar in Los Angeles durch den 70-jährigen Armenier Migirdiç Yanikyan.

1975

Gründung der armenischen Terrororganisation ASALA am 20. Januar.

Ermordung des türkischen Botschafters Danis Tunaligil am 22. Oktober in Wien.

Ermordung des türkischen Botschafters Ismail Erez und des Sicherheitsbeamten Talip Yener am 24. Oktober in Paris.

1976

Ermordung des türkischen ersten Sekretaers Oktay Cerit am 16. Februar in Beirut.

Am 28. Mai wurde das Büro von Attache im Zürich angegriffen. Der Täter, ein Armenier Namens Noubar Soufoyan , wurde zu 15 Jahren Haft verurteilt.

1977

Ermordung des türkischen Botschafters Taha Carim am 9. Juni im Vatikan.

1978

Attentat auf die türkische Botschaft in Brüssel am 3. Januar. Die Terrororganisation " Armenischer Wiederstand" bekannte sich für diese Tat.

Attentat auf die türkische Bank in London am 3. Januar. Die Terrororganisation " Armenischer Wiederstand" bekannte sich für diese Tat

Ermordung des türkischen Botschafters Zeki Kunaralp und seiner Frau am 2. Juni in Madrid. Auch der pensionierte Botschafter Besir Balcioglu kam dabei ums Leben.

Attentat auf die türkische Botschaft in Paris und auf das Gebäude vom Fremdenverkehrsamt am 8. Juli .

Attentat auf die türkische Botschaft in Genf am 6. Dezember . Die Terrororganisation " Armenischer Wiederstand" bekannte sich für diese Tat.

Attentat auf das Büro vom türkisch Airlines in Genf am 17. Dezember. Die Terrororganisation " ASALA " bekannte sich für diese Tat.

1979

In Marseille wird das "Armenische Monument des Hasses" errichtet. Der französische Minister nimmt an der Eröffnungszeremonie teil.

Die griechische Regierung erlaubt es am 15. April, dass am Nea-Simirna-Platz ein "Monument der armenischen Rache" errichtet wird.

Attentat auf die türkische Botschaft in Genf am 22 August. Bei diesem Attentat wurden 3 Menschen verletzt. Die Terrororganisation " ASALA " bekannte sich für diese Tat.

Attentat auf das Büro der Türkisch Airlines in Frankfurt am 27. August. Die Terrororganisation " ASALA " bekannte sich für diese Tat.

Attentat auf das Büro der Türkisch Airlines in Kopenhagen am 4. Oktober. Die Terrororganisation " ASALA " bekannte sich für diese Tat.

Ermordung von Ahmet Benler, der Sohn des in Amsterdam Beauftragten des türkischen Botschafters Özdemir Benler am 12. Oktober in Den Haag.

Ermordung des Vertreters des türkischen Tourismusministeriums Yilmaz Çopan am 22. Dezember in Paris.

1980

Bombenangriff der Terrororganisation ASALA , auf das Büro der türkisch Airlines in Teheran am 10. Januar.

Bei dem Attentat am 6 Februar in Bern, wurde der türkische Botschafter Dogan Türkmen verletzt.

Bombenangriff der Terrororganisation ASALA, auf das Büro der türkisch Airlines in Italien. Bei diesem Angriff kamen zwei Italiener ums Leben.

ASALA, die armenische Terrororganisation, deklariert während der Versammlung am 8. April in Sayda die Blutbrüderschaft zwischen Kurden und Armeniern.

Angriff der Terrororganisation ASALA mit einem Raketenwerfer auf das türkische Konsulat am 19. April in Marseille.

Ermordung des türkischen Verwaltungsattaches Galip Özmen und seiner Tochter Neslihan Özmen am 31. Juli in Athen.

Angfiff auf das türkische Konsulat am 5. August in Lyon, wobei die türkischen Staatsbürger Kadir Atilgan, Ramazan Sefer, Kavas Bozdag und Hüseyin Toprak verletzt werden.

Attentatsversuch auf den türkischen Presseattachee Selçuk Bakkalbasi am 26. September in Paris.

Angriff der Terrororganisation ASALA auf das türkische Konsulat am 10. November in Strasburg.

Ermordung des türkischen Großkonsuls Sarik Arikyan und des Sicherheitsbeamten Engin Sever am 17. Dezember in Sydney.

1981

Ermordung des Vertreters des türkischen Ministeriums für Arbeit Resat Morali und des Beauftragten für Religionsangelegenheiten Tecelli Ari am 4. März.

Attentatsversuch auf den Vertreter des türkischen Ministeriums für Arbeit Cavit Demir am 3. April in Kopenhagen.

Ermordung des in der türkischen Botschaft beschäftigten sekretärs Mehmet S.Yergüz durch die Terrororganisation ASALA am 9 Juni in Genf.

Angriff auf das türkische Konsulat in Paris am 24. September durch die Terrororganisation ASALA, wobei der Sicherheitsbeamte Cemal Özen ums Leben kam.

Attentatsversuch auf den zweiten Sekretär der türkischen Botschaft Gökberk Ergenekon am 3. Oktober in Rom.

Veröffentlichung einer gemeinsamen Mitteilung der " Union der armenischen Studenten" und des "Vereins der kurdischen Studenten" am 27. November in London..

1982

Ermordung des türkischen Großkonsuls Kemal Arikan durch Harry Sasunyan und Kirkor Saliba am 28. Januar in Los Angeles.

Attentatsversuch auf den türkischen Handelsattachee Kemalettin Güngör am 8. April in Ottawa.

Ermordung des türkischen Honorarkonsuls Okan Gündüz am 5. Mai in Ottawa.

Ermordung des Verwaltungsrats der türkischen Botschaft Erkut Akbay am 7. Juni in Lissabon. Gleichzeitig erfolgen Attentatsversuche auf den türkischen Militärattachee Atilla Altikat in Ottawa, auf den türkischen Verwaltungsrat Bora Süelkan in der Stadt Burgaz in Bulgarien und auf den türkischen Gesandten Yurtsev Mihçioglu und seine Frau Cahide Mihçioglu in Lissabon. Auf den türkischen Botschafter in Kanada wird ebenfalls ein Attentatssversuch unternommen, der allerdings er kann unverletzt flüchten kann.

Am 7. August verübten drei Terroristen auf den Flughafen Esenboga einen Attentat. Dabei kamen 9 Menschen ums Leben und 78 Menschen wurden verletzt. Anlässlich der Terroraktion am Flughafen Esenboga in Ankara verbrennt sich ein Armenier namens Artin Penik am 10. August öffentlich und verdammt den armenischen Terror.

1983

Levon Ekmekçiyan, der Verantwortliche für den Angriff auf dem Flughafen Esenboga, wird dafür am 29. Januar hingerichtet.

Während eines Attentatversuchs auf die türkische Botschaft in Belgrad durch die beiden Armenier Harut Levonyan und Rafi Elbekyan kam ein jugoslawischer Passant ums Leben.

Mitglieder der Terrororganisation ASALA verüben am 15. Juli einen Bombenangriff im Fughafengebäude von Orly, wobei 7 Personen (darunter 3 Türken) ihr Leben verloren und 60 Personen verletzt wurden.

Fünft armenische Terroristen, die verantwortlich für den Angriff auf die türkische Botschaft in Lissabon sind, werden am 27. Juli bei der Gefangennahme von den Sicherheitskräften erschossen.

1985

Die Botschaft in Ottawa wurde am 12. März von drei Terroristen angegriffen. Bei diese Angriff kam Leibwächter ums Leben. Der Botschafter Coskun Kirca wurde verletzt.

1991

Armenischer Bombenangriff auf die Stadt Hacilar am 21. Januar. Drei Sowjet- Soldaten und zwei Aserbeidschaner kamen dabei ums Leben. Außerdem ermordeten die Armenier Savatin Askerova, Journalistin für der " Stimme Aserbeidschans."

Die Auseiandersetzung zwischen den Armenier und Aserbeidschaner in Karabag am 13. April.

1991 die Dörfer des Distrikt von Suscha geraten am 23. April unter Kanonen- und Maschinengewehrbeschuss aus den armenischen Dörfern in der Umgebung. Dabei werden 3 Aserbeidschaner getötet, 3 Häuser zerstört und 3 Häuser unbewohnbar gemacht.

Vier aserbeidschanische Sicherheitskräfte werden am 26. April in der Region Karabag getötet. Die verantwortung dafür übernimmt eine Organisation Namens " Karabag- Krieger ".

Am 23. September 1991 ruft Armenien die Unabhängigkeit aus.

Der Zerfall der Sowjet- Union am 26. Dezember 1991. Armenien, das am 23. September seine Unabhängigkeit ausgerufen hatte, wird dadurch Real und Völkerrechtlich unabhängig.

1996

Levon Ter- Petrosyan wird zum zweiten Mal zum Präsidenten von Armenien gewählt.

1997

Robert Kocaryan wird am 20. März zum Ministerpräsident Armeniens gewählt.

Am 20. Dezember feierten die Armenier den 160. Jubiläumsfeier von dem Surp Agop Krankenhaus mit den Silvesterfeiern zusammen.

Die armenische Gemeinde verliert im August Mardiros Balikciyan, der im Aufsichtrat der Karagözyan- Stiftung tätig war. Balikçiyan beschäftigte sich vor allem mit kulturellen Angelegenheiten.

1998

Anläßlich des 90. Jahrestages der Gründung der Zeitung Jamanak empfängt der türkische Präsident Süleyman Demirel den Chefredakteur Ara Koçunyan im seinen Palais.

Levon Ter Petrosyan, der armenische Präsident, geht im Februar in den Ruhestand. Auf diese Weise wird Robert Kocaryan der Weg für die Präsidentschaft geöffnet. Petrosyan, der für einen Frieden in Karabag war, hatte deshalb Gegner im Lande.

Elçibey, der Führer der aserbeidschanischen Volksfront, lässt bei einer Bewertung des Rücktritts von Petrosyan im Februar verlauten, dass Koçaryan in der Vergangenheit sich mit den Russen verbündet und gegen Aserbeidschan rebelliert hat. Koçaryan wird am 30. März zum armenischen Präsidenten gewählt.

Abdullah Öcalan, der Führer der separatistischen Terrororganisation PKK, verlangt am 30. Juli von der armenischen Regierung die Bereitstellung eines Dorfes für seine Organisation.

Mesrob Mutafyan wird am 14. Oktober zum 84. armenischen Patriarchen der Türkei gewählt.